Sonntag, 10. Februar 2019

Was genau ist ein Content-Management-System?

Verwirrende, kryptische Anweisungen als Grundlage zur Gestaltung Ihres Internetauftritts? „Tags“ und „Coding“ als unbekanntes aber unausweichliches Mittel zum Zweck? Das war gestern!

Heute lassen sich hochansprechende Web-Auftritte erstellen, ohne dass man zuvor umfangreiche Kurse besucht oder fundiertes Wissen über Webdesign aufgebaut haben muss. Wie das geht? Mit der Hilfe von Content-Management-Systemen

Was genau ist ein Content-Management-System? 


Mit der Hilfe eines Content-Management-System – oder kurz CMS – lassen sich Internetseiten auf eine moderne und benutzerfreundliche Art erstellen. Hierbei wird weniger im Stil der “alten Schule“ von Grund auf programmiert, sondern vielmehr in einem zwei geteilten System mittels Modulen, welche man sich als vielseitige Bausteine vorstellen kann, jede einzelne Seite zusammengebaut – ganz ohne Programmierkenntnisse.



Bausteine die hier Anwendung finden können, sind bspw. Bilderkarusselle, Textfelder, Buttons, Tabellen, und vieles mehr.

Das Gerüst der Seite bildet das „Theme“, das man sich grob wie eine Blaupause vorstellen kann. Es definiert, wie bestimmte Bereiche der Seite aussehen bzw. aussehen können. In den Einstellungen eines „Themes“ lassen sich die Basis-Werte einstellen, welche den Rahmen der Seite bilden, z.B. generelle Schriftgröße, Platzhalter für den Content etc.

Ergänzt wird ein „Theme“ mittels „Plugins“ – kleine Ergänzungen die den Funktionsumfang der Seite erweitern, wie z.B. eine Backupfunktion, oder eine Emailfunktion etc. Man kann sagen, sie sind vergleichbar mit Apps für ein Smartphone. „Themes“ und „Plugins“ gibt es als Gratisversion wie auch Bezahlversion. „Themes“ und „Plugins“ lassen sich ohne großen Aufwand installieren und einfach warten.

Weit verbreitete CMS sind beispielsweise WordPress, Joomla!, Typo3 etc. WordPress hat sich hier als recht einsteigerfreundlich hervorgetan.

Beim Aufbau einer Internetseite spielt die responsive Darstellung, also wie die Seite auf einem, mobilen Endgerät aussieht, natürlich eine wichtige Rolle. Um die Darstellung auf Tablet oder auch Mobiltelefonen zu optimieren, stehen wertvolle Werkzeuge im CMS bereit.

Ein ebenso wichtiger Baustein im Rahmen der Aufbau der Internetpräsenz, ist die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Einfach ausgedrückt, es geht darum bei einer Internetsuche, schneller gefunden zu werden. Hierzu Optimierung in zwei Bereichen durchgeführt, die Off-Page Optimierung, welche sich mehr aus dem „passiven“ Bekanntheitsgrad (z.B. durch externe Links mit thematischem Bezug – hier besteht die Pflege mehr in der Überprüfung und gezielten Erweiterung des Netzes aus „guten Links“ welche auf die eigene Seite zurückverweisen.

Bei der On-Page Optimierung geht es um die Inhalte, auf die der Gestalter bzw. Betreiber der Seite selbst Einfluss hat. Also korrekte Struktur im Aufbau der Seite was Links, Tags, Keywords etc. angeht, aber auch qualitative Aspekte wie leicht lesbare URLs etc.

Auch hier finden sich z.B. „Plugins“, welche bei den Grundlagen unterstützen und den ersten Weg bereiten können. Soll dies dann später weiter ausgebaut werden, stehen immer professionelle Ansprechpartner zur Verfügung.